Nachrichten der Woche 5.2010
Erstellt am Freitag 29. Januar 2010
.:Mehr Geld für Bildung?:.
Mit dem Bildungswesen in der BRD ist es in der Tat schlecht bestellt. Überfüllte Hörsäle, marode Bausubstanz bei Schulen, zuwenig Lehrer, dramatischer Bildungs- und Kulturverfall sind nur einige Stichworte. Nun rufen gerade die „Bildungspolitiker“ der Parteien, die in wechselnden Koalitionen in den vergangenen Jahrzehnten für genau diese Zustände verantwortlich sind, nach mehr Geld für die Bildung. Gerade für SPD, Grüne und Linke ist Bildung geradezu ein Megathema, weil man damit die Illusion erzeugen will, daß der Mensch nicht vor allem dank erblicher Anlagen oder Begabungen weiterkommt, sondern jeder Mensch, auch ein völlig untalentierter Blindgänger, durch Bildung und Schulung zu einem Topchirurgen oder einem Raketentechniker geformt werden könne, was die Traumfabrik Massenuniversität am Leben erhält. Die Wahrheit ist aber, daß gerade die gut situierten Parteigänger der Systemparteien ihren wohlbehüteten und hoffnungsvollen Nachwuchs eben nicht in völlig überfremdete Schulen oder überfüllte Massenuniversitäten, sondern in teure Eliteanstalten schickt.
.:Stürzt die CSU über die BayernLB – Affäre ?:.
Bayerns Umwelt- und Gesundheitsminister Markus Söder sieht die bayerische CSU in einer „Existenzkrise“ und warnt vor dem „Absturz in die Bedeutungslosigkeit“. Diesen Schluss lässt die neueste Umfrage, welche die CSU bei 41 Prozent sieht, zwar nicht zu, aber die „Bierruhe“ und der Kredit der „Schwarzen“ bei den konservativen Wählern im Freistaat könnte schneller vorbei und aufgebraucht sein, als man sich dies vor Jahren hätte noch vorstellen können. Schließlich war die CSU in Bayern seit Jahrzehnten die allein bestimmende politische Kraft im Lande, welche Wahlergebnisse von 60 plus x Prozent erreichte. Auslöser der „existenzbedrohenden“ Krise sind die Vorgänge um die Landesbank, deren Erwerb der HGAA (Hypo Group Alpe Adria) 2007 sich zu einem „Milliardengrab“ für die Landesfinanzen entwickelt und ein politisches „Erdbeben“ ausgelöst hat. 3,75 Milliarden Euro kostet letztlich dem bayerischen Steuerzahler die Absicht der BayernLB, sich nicht mit ihrer ureigensten Aufgabe der Mittelstandsfinanzierung zufrieden zu geben, sondern mit Hilfe der HGAA in das angeblich so attraktive Osteuropageschäft einzusteigen und im „Konzert“ der großen Finanzjongleure mitzuspielen.















